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der Homepage des gemeinnützigen Vereins "Mitraniketan - Stätte der Freunde e.V."

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Nachruf auf einen lieben Freund

 

Traurig und fassungslos müssen wir viel zu früh Abschied nehmen von unserem lieben Freund

 

Patrick Bittmann

 

Er verstarb für uns alle völlig überraschend am 23. Februar 2021.

 

Seit 2006 bis zuletzt bereicherte er als aktives Mitglied und treuer Weggefährte die Arbeit unseres Vereins immer wieder  durch seine liebenswerte Art, viele konstruktive Vorschläge und Anregungen, große Hilfsbereitschaft und seinen Sinn für Humor.

 

In dieser Zeit gehörte er stets der Gruppe an, die fast jährlich nach Südindien reiste, um dort die Projekte zu besuchen und nach dem Rechten zu sehen.

 

Vor allem in der Anfangszeit konnte er sein großes handwerkliches Geschick einbringen. Im Umgang mit unseren indischen Freunden, vor allem auch mit den Kindern, zeigte es sich, dass seine stets freundliche Art und positive Lebenseinstellung so manche Tür öffnete.

 

In den letzten Jahren verbreitete er bei den Aufenthalten in Indien immer gute Laune und sorgte mit seinem für ihn so typischen Lachen dafür, dass die Anstrengungen eines Reisetages in der Gruppe sehr schnell vergessen waren.

 

Jede weitere Indienreise, die wir in Zukunft noch unternehmen werden, wird mit absoluter Sicherheit uns allen verdeutlichen, welch großen Verlust wir durch seinen Weggang erleiden.

 

Er wird in unseren Herzen, Gedanken und Erinnerungen für immer einen ganz besonderen Platz einnehmen.

 

Unser tiefempfundenes Mitgefühl gehört selbstverständlich seiner Familie und allen Angehörigen.

Impressionen der letzten Jahre mit Patrick in Indien

Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt … Corona in Indien

Als wir im Januar von unserer Indienreise zurückkamen, ahnten wir nicht, dass bald all unsere Gedanken um Begriffe wie COVID-19, Pandemie und Lockdown kreisen würden. Aber vor allem die Sorge um unsere indischen Freunde belastete uns sehr; denn die regelmäßigen Nachrichten aus Indien waren höchst alarmierend.

 

Zudem mussten wir alle Benefizveranstaltungen, darunter auch den bei unseren Unterstützern so beliebten Bäckerei-Frühschoppen, kurzfristig absagen. Das bedeutete natürlich sehr große Einbußen bei den Spendengeldern. Aber gerade in ihrer bedrohlichen Situation wollten wir den Projekten helfen. Deshalb griffen wir auf unsere letzten Reserven zurück und sendeten zumindest einen kleineren Betrag an jeden der beiden Projektleiter.

 

Die Dankbarkeit war groß und die finanzielle Hilfe wurde sofort an kranke und bedürftige Familien weitergegeben.

 

Es folgt eine kleine Zusammenfassung der vielen Nachrichten, die wir von unseren indischen Freunden von April bis heute erhielten. Sie macht deutlich, dass in diesem Land vollkommen andere Verhältnisse herrschen als bei uns. Dort leiden sehr viel mehr Menschen unter Arbeitslosigkeit, Existenzängsten, Hungersnot, riesigen gesundheitlichen Problemen, fehlender medizinischer Betreuung u.v.m.:

 

„In Mitraniketan wurde die Jungenunterkunft als Quarantänezentrum vorbereitet. Außerdem bekam die Gemeinschaftsküche im Dorf Vellanad täglich Lebensmittel für 250 bedürftige und alte Menschen. Die jungen Frauen in Mitra nähten Baumwollmasken. Es fehlen die alljährlichen Besucher aus dem In- und Ausland, Verkäufe und staatliche Mittel für Programme; daher geht es dem Projekt wirtschaftlich nicht gut. Die verfügbaren Reservefonds müssen noch mindestens für sechs Monate ausreichen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.“

 

„Im St. John´s Hospital wurde eine Notaufnahme eingerichtet; aber die meisten Patienten können nicht transportiert werden. Wichtig ist die Betreuung der HIV-positiven Kinder, weil sie sehr anfällig für Infektionen sind. Das Gesundheitsteam bietet mehr als 500 bedürftigen Familien Lebensmittelpakete und Gesundheitsberatung an, obwohl die Ressourcen inzwischen sehr begrenzt sind. Unter Einhaltung der Hygieneregeln sollen die Camps für Diabetiker weiterlaufen.“

 

Selbstverständlich wollen wir unseren beiden Projekten gerade in dieser Zeit zur Seite stehen. Daher bitten wir Sie, uns bei unserer Aufgabe zu helfen. Jeder Euro zählt! Wir danken Ihnen schon jetzt von ganzem Herzen für Ihre Bereitschaft!  Spenden an:

 

Mitraniketan – Stätte der Freunde e.V. „Container-Bäckerei für Südindien“

Dr. med. Hans Waldmann

IBAN: DE29 6609 1200 0168 8445 06

BIC: GENODE61ETT

Volksbank Ettlingen

oder

Mitraniketan – Stätte der Freunde e.V. „Container-Bäckerei für Südindien“

Richard Nußbaumer

IBAN: DE10 6605 0101 0001 2904 77

BIC: KARSDE66XXX

Sparkasse Karlsruhe

 

Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch und bei Angabe der Adresse jederzeit ausgestellt.

 

1.000€ Spende durch Weihnachtsmasken-Aktion

Herzlichen Dank an alle, welche die Weihnachtsmasken-Aktion von der Fusspflegepraxis Sandra Oberacker unterstützt haben. Frau Oberacker hatte fleißig Weihnachts-Masken genäht und durch den Verkauf der Masken kam eine Spendensumme von 1.000,- € zusammen.

------------------Große Tombola für Indien-Projekt---------------------

Bäckerei - Frühschoppen musste entfallen!

Dennoch Hilfsaktion der "Bäckerei mit Herz"!

Dazu ein Bericht von Herbert Masino, Waldbronn:

Bereits seit 2006 ist die „Bäckerei mit Herz“ mit verschiedenen Veranstaltungen aktiv, um Spenden für das Hilfsprojekt „Mitraniketan“ zu sammeln. Mehrfach haben Irma und Richard Nußbaumer zu einem Bäckerei-Frühschoppen im Betriebsgebäude in der Pforzheimer Straße in Waldbronn-Reichenbach eingeladen.

 

Einiges wurde in den zurückliegenden Jahren erreicht; so ist die Bäckerei „Mitraniketan“ zwischenzeitlich in einem Gebäude untergebracht. In den letzten Jahren dazugekommen ist ein Wohnheim für 100 Jungen.

 

„Corona-bedingt musste der Bäckerei-Frühschoppen in diesem Jahr abgesagt werden. Dies ist für uns jedoch kein Grund, unsere Hilfe einzustellen“, so Irma Nußbaumer. Gemeinsam mit dem motivierten Team der Bäckerei mit Herz und vielen freiwilligen Helfern wurde eine Tombola zusammengestellt, deren Erlös dem Hilfsprojekt zugutekommen wird.

 

Der Losverkauf findet vom 9. bis 15. November in den Filialen der Bäckerei mit Herz statt, jedes Los gewinnt.

 

Gemeinsam mit Dr. med. Hans Waldmann freuen sich Irma und Richard Nußbaumer auf viele Besucher, damit das Hilfsprojekt auch in diesem Jahr wieder großzügig unterstützt werden kann.

Hier noch ein Link zur Videobotschaft von Irma und Richard Nußbaumer:https://youtu.be/gpJTVcvAk-I

--------------------- Indienreise im Januar 2020 -----------------------

Am 24. Januar 2020 kam unsere achtköpfige Reisegruppe zurück, und wie in jedem Jahr gibt es einiges vom Aufenthalt in Indien zu berichten.

Natürlich waren nach der Ankunft in Trivandrum in den folgenden Tagen Besuche in Mitraniketan und im St. John´s Hospital geplant. Beide Projekte werden seit vielen Jahren von unserem Verein finanziell unterstützt.

Bei den Besuchen in Mitra und der Besichtigung der Bäckerei zeigte sich, dass der Betrieb dort weiterhin sehr zufriedenstellend läuft. Unsere mitgereisten Bäcker unternahmen mit der Belegschaft wieder einige Backversuche wie „deutsches Brot“ und „Baguette“. Die Begrüßung in der Assembly Hall, ein Rundgang durch das Dorf mit dem Besuch des Boys Hostel und ein üppiges Mittagsmahl bei Sethu waren eine gelungene Ergänzung.

Während unseres Aufenthaltes stellte Reghu uns ein neues Projekt vor: Küche und Kantine sind in schlechtem Zustand und sollen noch in diesem Jahr renoviert werden, da Gesundheitsbehörde und örtliche Regierung dies beanstanden. Voraussichtliche Kosten: 15.000 EUR.

Nach der Rückkehr haben wir gemeinsam beschlossen, dieses Projekt zu unterstützen, da es den Kindern und Jugendlichen zu Gute kommt und zum Vorhaben des Vereins, ihre Ernährung zu sichern, sehr gut passt. Zunächst werden 10.000 EUR dafür bereitgestellt; die restliche Summe soll entweder von Mitraniketan selbst aufgebracht oder, wenn das Geld wieder zur Verfügung steht, vom Verein übernommen werden.

Pater Jose vom St. John´s Hospital nahm die Gruppe am ersten Besuchstag mit in drei Diabetes Camps, wo Ärzte und Schwestern sich um die Probleme der vielen zuckerkranken Dorfbewohner kümmern, die nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, die notwendigen Medikamente oder die entsprechende Behandlung zu bezahlen.

Am zweiten Tag nahmen die Reisenden an einem Gottesdienst in der neu erbauten Kirche teil. Danach trugen die Jungen und Mädchen fröhliche Tänze vor und bekamen die von uns mitgebrachten Geschenke in bunten Beuteln, die wir mit den verschiedensten kleinen Überraschungen schon zu Hause gefüllt hatten. Auch Trikots, Sporthosen und Bälle fanden großen Anklang.

Wir werden auch weiterhin diese beiden Projekte mit Feuereifer unterstützen und hoffen auf die großzügige Hilfe unserer Spender, bei denen wir uns schon jetzt von Herzen bedanken möchten.

entstand aus der Idee heraus, für hilfsbedürftige Menschen da zu sein. Seit unserer Gründung verfolgen wir das Ziel, an den Stellen zu helfen, an denen die Not am größten ist.

 

Unser Team besteht ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitarbeitern. Wir setzen uns für jeden ein, der unsere Hilfe braucht. Auch ein kleiner Beitrag kann viel bewirken. 

 

Daher freuen wir uns auch besonders, wenn wir neue Helfer finden, die sich wie wir gerne dem guten Zweck widmen. Möchten auch Sie uns gerne unterstützen und etwas zu unserer Arbeit beitragen? Dann zögern Sie bitte nicht und nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Helfende Hände sind uns jederzeit herzlich willkommen!

Wenn Sie mehr über Mitraniketan erfahren wollen, dann empfehlen wir Ihnen diese Homepage.

Dort finden Sie verschiedene Beiträge in englischer und auch deutscher Sprache, die recht aktuell das Geschehen rund um die einzelnen Projekte schildern.

Viel Spaß beim Stöbern!

Vielen Dank für Ihren Besuch!