Dr. med. Hans Waldmann

 

... ist der Initiator der "Backstube im Container".

 

Er lernte das Dorf Mitraniketan schon im Jahre 2004 bei einem Besuch als ärztlicher Betreuer einer Schülergruppe kennen.

Bei zwei Kurzbesuchen im Jahr 2005 entstand die Idee einer neuen Bäckerei, da der alte Backofen nicht mehr zu gebrauchen war.

2006 wurde aus dieser Idee langsam Wirklichkeit und ein Container - vollbepackt mit allem, was zu einer Bäckerei gehört - ging auf eine lange Reise.

Erst im Jahr 2007 konnte die Bäckerei ihre Arbeit aufnehmen.

Er ist 1. Vorsitzender des Vereins „Mitraniketan – Stätte der Freunde e.V.", der 2009 gegründet wurde. Neue Projekte wie das Marketing Center, die Anschaffung eines kleinen Auslieferungstransporters und ganz aktuell der Neubau eines Backhauses werden unterstützt.

Richard Nußbaumer

 

... wurde im Jahr 2006 für die Sache aktiv und ist seit drei Jahren        2. Vorsitzender des Vereins „Mitraniketan – Stätte der Freunde e.V.".

 

Ein gebrauchter Container wurde auf seinem Gelände in Waldbronn restauriert, als Backstube eingerichtet und ging vollbeladen von dort auf die Reise.

Beim alljährlichen Bäckerei-Frühschoppen werden fleißig Spenden für die Projekte gesammelt.

Im neuen Backhaus können indische Bäcker ausgebildet und beschäftigt, das Angebot sowohl für das Dorf selbst, als auch nach außen erweitert und damit die Ernährung der Kinder in Zukunft finanziert werden.

Irma Nußbaumer

 

... unterstützt ihren Mann und den Verein bei allen Ereignissen, die zugunsten der Projekte für Mitraniketan veranstaltet werden.

 

Dazu gehören vor allem die alljährlichen Bäckerei-Frühschoppen, deren Tombola-Erlöse dem Verein zu Gute kommen.

Im Februar 2008 erlebte das Ehepaar Nußbaumer bei einer Indienreise, wie überaus erfolgreich die Containerbäckerei angelaufen ist.

Im Februar/März 2010 gehörten die beiden auch wieder zu einer 16-köpfigen Gruppe aus Ettlingen und Waldbronn, die in Mitraniketan der feierlichen Einweihung des Verkaufsshops beiwohnen durften.





Jürgen Musler

 

... ist Bäckermeister bei der Bäckerei Nußbaumer und unterstützt mit seinem fachlichen Wissen das Projekt.

 

Viele Male reiste er schon gemeinsam mit dem bewährten Team nach Indien, um dort den indischen Bäckern im Backcontainer geduldig sein Wissen zu vermitteln. Er bringt ihnen immer wieder neue Rezepte bei und lehrt sie im Umgang mit den teilweise ungewohnten Maschinen und Materialien.

Auch im neuen Backhaus ist er wieder im Einsatz und führt weitere Arbeitskräfte in ihre Tätigkeit ein, damit die Produktivität gesteigert werden kann.

Patrick Bittmann

 

... ist der „Mann für alle Fälle".

 

Auch er war schon viele Male in Mitraniketan dabei und zeigte, dass er genau der richtige Ansprechpartner ist, wenn es um handwerkliche oder technische Fragen geht.

Aber auch beim Backen mit Jürgen Musler und den Indern zeigt er viel Einsatzbereitschaft und Freude an der sonst eher ungewohnten Arbeit.



Martin Störk

 

... ist der „Dolmetscher" des Teams.

 

Er kennt und unterstützt das Projekt in Südindien von Anfang an und hat schon einige Reisen, auch gemeinsam mit seiner Frau Heidi, dorthin unternommen.

Immer wenn es sprachliche Barrieren zu überwinden gilt, ist sein ausgezeichnetes Englisch gefragt. Sicherlich hat dies schon sehr oft dazu beigetragen, Missverständnisse erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Schon während der Aufenthalte in Indien hält er die Ereignisse in seinem persönlichen „Tagebuch" auf dem Laptop fest. So kann das Team nach seiner Rückkehr darauf zurückgreifen und einen neuen Flyer gestalten.

Willibald Masino

 

... ist der „ruhende Pol" im Team.

 

Bei jedem seiner Aufenthalte in Indien musste man ihn nicht lange bitten, wenn es um technische und handwerkliche Probleme ging.

In seiner gewohnt gelassenen Art hatte er die Sache schnell im Griff, auch wenn es in Indien sicherlich nicht immer das richtige Werkzeug gab. Auch die sprachlichen Barrieren bringen ihn nicht aus der Ruhe.



Sri K. Viswanathan


... ist der Gründer des Dorfes Mitraniketan.


Der Name des Dorfes bedeutet „Stätte der Freunde" und dieser Name ist Programm für das Leben im Dorf, das im Jahr 1956 von Sri K. Viswanathan und einem kleinen Freundeskreis auf ererbtem Grundbesitz gegründet wurde

Die Lehren Mahatma Gandhis bilden die Grundlage für die Verwirklichung von Viswanathans Lebensaufgabe: Kinder und Jugendliche armer Eltern werden im Dorf aufgenommen und erhalten eine schulische und berufliche Ausbildung.

"Sri" ist in Indien und allgemein im Hinduismus eine respektvolle Anrede, unter anderem für Gottheiten und spirituelle Persönlichkeiten. Es steht vor dem eigentlichen Namen.

 



 

Überaus traurig und erschüttert mussten wir am 28. April 2014 die Nachricht aus Indien über den Tod von Mr. Viswanathan entgegennehmen, dem Gründer, Erbauer und Leiter des Dorfes Mitraniketan. Er wurde 86 Jahre alt. Noch bei unserem letzten Aufenthalt im Januar 2014 durften wir seine großartige Persönlichkeit, die stets freundliche Art und die aufmerksame Anteilnahme an allem, was sein Lebenswerk und unseren Beitrag dazu betraf, erleben.

Mitraniketan hat sein Herzstück und unsere Gruppe einen hochgeschätzten Menschen und sehr guten Freund verloren.

Sethu

 

...hat nach dem Tod ihres Mannes, Sri K. Viswanathan,  die Leitung des Projektes übernommen.

 

Sie kümmert sich um Erzieherinnen und Lehrerinnen, die die Kinder betreuen und unterrichten, und führt die Arbeit ihres Mannes in seinem Sinne fort.

Beide waren stets sehr erfreut über Besuch aus Deutschland. Ihre Gastfreundschaft zeigten sie gerne, indem sie die Besucher zu sich in ihr Haus einluden und großzügig bewirteten.

Das Interesse an den Projekten, die vom Verein initiiert werden, ist ebenfalls groß.



Dr. Reghu Ram Das

 

... ist der Schwiegersohn von Viswanathan und Sethu.

 

Er leitet nun gemeinsam mit der Witwe das Projekt. Vor allem kümmert er sich neben der Koordination der täglich anfallenden Arbeiten um das "People`s College". Seit vielen Jahren und jetzt verstärkt ist er unser Ansprechpartner in Mitraniketan, vor allem, wenn es um den schnellen Austausch von Informationen per Mail geht.